Wie alle Bergregionen so hat auch Osttirol eine Vielfalt an speziellen Kräutern anzubieten. Ein Beitrag von Anna Holzer vermittelt erste Eindrücke.
Osttiroler Kräuter
Unten finden Sie eine Zusammenstellung einiger in osttirol beheimateten Kräutern. Diese Zusammenstellung erhebt keinesfalls den Anspruch von Vollständigkeit und soll Ihnen lediglich einen kleinen Anreiz zum Thema geben. Unsere Empfehlung: Nehmen Sie an einer Kräuterführung teil, wenn Sie sich für das Thema interessieren.
Wildwachsende Küchenkräuter Wildwachsende Küchenkräuter „benehmen“ sich nicht so, wie unsere kultivierten Gemüse und Kräuter. Von Brennnessel, Gutem Heinrich, Wiesenkerbel, Giersch, Rotklee, Malvenblätter, auch Bärlauch kann man Mengen nehmen, sie geben Fülle. Mit den anderen muss man aufpassen, sie sind interessante Würzkräuter, die dem Gericht eine „Richtung“ geben und sich untereinander meist gar nicht so vertragen. Sauerklee, Löwenzahn, Waldmeister (antrocknen, frisch hat er keinen Geschmack), sind dankbar für Verwendung im rohen Zustand. copyright-Hinweis: Die hier aufgeführten Informationen stammen im hohen Anteil aus wikipedia.org, ebenso viele der Abbildung. Hier gehts dann für weitere Informationen zu unserem
Kräuterlexikon
Wildwachsende Heilkräuter: Alpenmutterwurz Arnika – nicht innerlich verwenden und bei Verstauchungen etc. erst mit kühlenden (Topfen, Weißkohl) Mitteln arbeiten, dann erst den alkoholischen Auszug von Arnika Augentrost – in der Signatur der Blüte liegt ihr Name: euphrosie = Frohsinn. Geht´s der Leber gut, geht´s auch den Augen gut/besser – und sie strahlen wieder! BärentraubeBeinwell – Name! Aber mehr noch dient er den Sehnen und Bändern. Nicht auf Dauer verwenden. Die Staubgefäße der Lilie mit Honig vermischt sollen laut Paracelsus für Sehnen und Bänder besonders heilsam sein. Beifuß Bibernell Blutwurz Frauenmantel – das Frauenkraut, das selbst kaum Phytohormone besitzt, aber wie ein Katalysator die aus anderen Kräutern verfügbar macht. Goldrute Hauswurz Johanniskraut Königskerze – wirkt ähnlich, wie die Malve durch ihre Schleimstoffe. Blüten von der Sonne in einem Glas ausgezogen ergeben eine schleimige Masse, die bei Ohrschmerzen (hinter dem Ohr!) ebenso gut hilft, wie eine warme Auflage aus stinkendem Storchenschnabel oder Lungenkraut Lindenblüten Malven – ihre Schleimstoffe kommen zur Wirkung beim Kaltansatz (heiß aufgießen entfalten sie mehr ihre Gerbstoffe, die zusammenziehend wirken) die Schleimstoffe kleiden aus und legen sich wie ein sanfter Film auf die inneren Schleimhäute – so schützen sie bei Reizhusten, Entzündungen, Geschwüre,.. Mistel Moos (Pilzerkrankungen – nur äußerlich) Preiselbeere Schafgarbe – enthält alle 12 Schüsslersalze, ist wie Kamille und Salbei am wirksamsten, wenn ihre Blüten bei voller Sonne gesammelt werden (Azulen) Stiefmütterchen Stinkender Storchenschnabel Taubnessel Waldehrenpreis Weidenröslein Wermut Zwiebelringen. Mehr ü

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